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Wissenswertes über Heinrich Engel

Johann Heinrich Engel (1894-1974) 

  • Dreher, SPD-Mann und Gewerkschafter
  • Widerstandskämpfer im Dritten Reich
  • Johann Heinrich Engel wurde am 13. April 1894 in Worfelden geboren. Nach seiner Lehre war er bei der Motorenfabrik Darmstadt, dann bei Opel, bei Krupp in Essen und von 1918 bis 1940 bei der Reichsbahn beschäftigt. Von 1924 bis 1933 war er Betriebsrat.
  • 1911 Eintritt in die Gewerkschaft, 1919 in die SPD und Mitbegründer des Ortsvereins Worfelden.
  • 1929 Umzug nach Babenhausen, Heirat seiner zweiten Ehefrau Maria Eckert (1896-1943) und Mitglied im Gemeinderat.
  • Ab 1933 aktive Tätigkeit im Widerstand.
  • Erste Verhaftung am 23. Juli 1940, Entlassung nach 15 Tagen.
  • Zweite Verhaftung am 20. Januar 1942 in Darmstadt, inhaftiert im Gefängnis Düsseldorf-Derendorf, in Kassel und im Polizeigefängnis Frankfurt. Ermittlungen wegen Hochverrats. Am 2. Juni 1944 in das KZ Dachau (Häftlingsnummer 69811) eingeliefert, am 29. April 1945 durch die amerikanische Armee befreit.
  • Nach der Rückkehr nach Babenhausen wieder aktive Tätigkeit in der SPD, in der Gewerkschaft sowie als Beigeordneter.
  • 1950 Umzug nach Darmstadt, ab 1955 Zweiter Vorsitzender der Eisenbahngewerkschaft, danach im Bezirksvorstand.
  • Ab 1956 Stadtverordneter der SPD in Darmstadt.
  • 1964 Verleihung der Ehrenbezeichnung „Stadtältester“.
  • Johann Heinrich Engel stirbt am 4. August 1974.

  

Georg Wittenberger/Stadtarchiv Babenhausen/26.11.2014

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