Stadt Babenhausen

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Programm "Sport und Flüchtlinge"

Die Stadt Babenhausen macht mit beim Programm "Sport und Flüchtlinge". Sie erhält eine finanzielle Förderung zur Integration von Flüchtlingen durch Sport.

Der Schwerpunkt für die Kontingentflüchtlinge liegt in der Integration in Babenhausen und den hiesigen Sportangeboten. 

Der Schwerpunkt für die Flüchtlinge in der HEAE liegt in der Schaffung von separaten Ausgleichsangeboten (Integration in Mannschaften ist aufgrund des begrenzten Aufenthaltes in Babenhausen nicht sinnvoll, sowohl für die Flüchtlinge als auch für die Vereine).

Erfolgreiches Judo-Schnuppertraining für Flüchtlinge

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport hat in Kooperation mit der Sportjugend Hessen das Programm „Sport und Flüchtlinge“ auf den Weg gebracht. Das Programm unterstützt hessische Städte und Gemeinden, die Sport- und Bewegungsangebote in ihrer Kommune für Flüchtlinge initiieren möchten. Lange war fraglich, ob das Programm aufgrund der finanziellen Situation der Stadt Babenhausen überhaupt durchgeführt werden kann. Da es sich um eine 100%-Förderung handelt und die Stadt Babenhausen keinerlei finanzielle Eigenbeteiligung trägt, hat die Kommunalaufsicht die Durchführung letztendlich frei gegeben.

Dankenswerterweise haben die Sport-Coaches während der Klärungsphase den Kontakt zu den Vereinen und den einzelnen Sportbereichen gehalten, in der Hoffnung, dass die Förderung genutzt und die Ideen umgesetzt werden können. Daraus ist am 26. Juni 2016 ein Judo-Training in der TVB-Halle entstanden, zu dem Flüchtlinge aus der HEAE eingeladen waren.

14 begeisterte Jugendliche nahmen voller Energie an dem von Sport-Coach Aysegül Öcal organisierten Training teil. Die Leitung des Schnuppertrainings übernahm Judotrainer Tadeusz. Die Jugendlichen und das Training wurden durch die soziale Betreuung des ASB, Michaela Blank und Peter Broßmann, begleitet.

Während des Trainings wurde allen schnell klar: Sport kennt keine Sprache. Trotz unterschiedlicher Sprachen haben alle die Übungen verstanden und sogleich mit großem Elan umgesetzt. Auch der Stimmung konnten die verschiedenen Sprachsysteme nichts anhaben.
Das Training begann mit einem kleinen Warm-up. Danach wurden schon die ersten Judogriffe vorgestellt, die die Jugendlichen umsetzen sollten. Einige der Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten schon Erfahrung in diesem Sport und konnten ihr Können unter Beweis stellen. Nach einer kurzen Pause wurde ein kleines Turnier organisiert, in welchem die gelernten Techniken angewandt wurden.

Trotz schweißtreibenden Übungen haben die Jugendlichen das Training mit einem Strahlen im Gesicht ausgekostet. Jeder hatte sichtlich Spaß an der Sache. „Das Schnuppertraining kam bei den Jugendlichen sehr gut an und war noch tagelang Gesprächsthema“, so Michaela Blank vom ASB. “Wir bedanken uns herzlichst beim Trainer Tadeusz und meiner Sport-Coach-Kollegin Aysegül Öcal!“ Aufgrund des großen Erfolgs soll das Judotraining erneut stattfinden.

Die Organisation der weiteren Angebote kann jetzt nach der Freigabe der Gelder richtig Fahrt aufnehmen. Geplant sind Angebote im Bereich Tanzen, Baseball und vieles mehr. Die Freibadsaison soll für Schwimmkurse für Jung und Alt genutzt werden. In der Zwischenzeit hat sich ein Fußballtraining für Flüchtlinge etabliert. Ein Bericht dazu folgt.

27.07.2016

Sport für Flüchtlinge

von links nach rechts: Lora Seel, Meik Huhn, Michaela Blank und Aysegül Öcal

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport in Kooperation mit der Sportjugend Hessen haben das Programm „Sport und Flüchtlinge“ auf den Weg gebracht. Das Programm unterstützt hessische Städte und Gemeinden, die Sport- und Bewegungsangebote in ihrer Kommune für Flüchtlinge initiieren möchten mit einer finanziellen Förderung. Sport und Bewegung bieten sehr gute Möglichkeiten, Flüchtlinge schnell und unkompliziert das Ankommen in ihren Städten zu erleichtern und sich zu integrieren. Beschäftigung, Gruppenerlebnisse und Freude an der Bewegung werden gefördert. Dabei sollen Angebote sowohl für Flüchtlinge, die in Babenhausen leben, als auch für die Flüchtlinge in der Kaserne geschaffen werden.

Die Förderung sieht vor, dass sogenannte Sport-Coaches von der Stadt benannt werden, die die Koordination übernehmen. Die Sport-Coaches haben die Aufgabe, den Kontakt zwischen Flüchtlingen, Sportvereinen, Flüchtlingspaten und der HEAE aufzubauen und alle Fäden zusammenzuhalten. Sie werden mit einer Qualifizierung von der Sportjugend Hessen auf ihre Aufgaben vorbereitet. Die Coaches sollten möglichst in einem Verein in Babenhausen aktiv sein und gut in ihrer Gemeinde vernetzt sein. Aus diesem Grund haben wir bei den Vereinen angefragt, ob sich jemand vorstellen kann, sich als Sport-Coach in Babenhausen zu engagieren. Gemeldet haben sich 3 Personen: Aysegül Öcal, aktiv beim TVB, Meik Huhn, aktiv bei der SV Germania Babenhausen und Michaela Blank, Mitarbeiterin des ASB im Social-Team in der HEAE. Frau Blank wird die Ansprechpartnerin für die Flüchtlinge in der Kaserne sein und gemeinsam mit den beiden anderen Coaches ein vielfältiges Sport- und Bewegungsangebot schaffen. Die Sport-Coaches sind hoch motiviert und beginnen in diesen Tagen mit ihren Vorhaben.

Wenn auch Sie Ideen haben oder ein Angebot auf die Beine stellen möchten, melden Sie sich gerne während der Sprechzeiten bei Frau Seel im Rathaus. Sie ist die Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung Babenhausen und leitet Ihr Anliegen gerne an die Sport-Coaches weiter und stellt den Kontakt her.

02.05.2016

Weitere Informationen

Ansprechpartnerin

Lora Seel
Fachbereich Soziales & Familie,
Bereich Senioren

Tel.: 06073 602-50
Fax: 06073 605-22
E-Mail schreiben

Ansprechpartnerin

Jessica Schumacher
Stellvertretende Fachbereichsleiterin Soziales & Familie

Tel.: 06073 602-81
Fax: 06073 602-22
E-Mail schreiben