Stadt Babenhausen

Seitenbereiche

Blogs

Kontrast:

Schriftgröße:

Volltextsuche

Todesfall

Sterbebeurkundung

Stirbt ein Mensch innerhalb eines Krankenhauses, einer öffentlichen Anstalt oder Einrichtung, so sind diese auch dazu verpflichtet, bis spätestens dem dritten Werktag nach dem Tod eine Meldung beim örtlichen Meldeamt zu machen.

Stirbt ein Mensch allerdings außerhalb dieser Institutionen, ist jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat, in dessen Wohnung die Person verstorben ist oder jede andere Person, die zum Zeitpunkt des Todes anwesend war verpflichtet, den Sterbefall zu melden.

Wichtiger Inhalt der Sterbeanzeige sind Name der verstorbenen Person, Todestag, -ort, -zeitpunkt, Familienstand und der letzte Wohnsitz.

Benötigte Unterlagen sind in jedem Fall:

  • Leichenschauschein (auch Totenschein genannt - es handelt sich um die ärztliche Bescheinigung über den Eintritt des Todes
  • Personalausweis oder Reisepass
  • ausländische Urkunden müssen mit deutscher Übersetzung vorliegen und bedürfen teilweise der Anbringung einer Apostille oder Legalisierung/Richtigkeitsprüfung.
  • eine aktuelle Eheurkunde, falls der Verstorbene verheiratet, verwitwet oder geschieden war
  • bei ausländischer Eheschließung möglichst eine mehrsprachige Eheurkunde
  • Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk bzw. Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehepartners
  • ausländische Scheidungspapiere bedürfen der Anerkennung im deutschen Rechtsbereich.
  • Bei ledigen Verstorbenen wird eine Geburtsurkunde - bei ausländischer Geburt mehrsprachig - benötigt.

Um die gesetzlich vorgeschriebenen Mitteilungen an andere Behörden weiterleiten zu können, sind außerdem zusätzliche Angaben wie zum Beispiel Angehörige zu machen.

Bei vollständiger persönlicher Vorlage der Dokumente kann die Sterbeurkunde und -bescheinigung direkt ausgestellt werden. Auf dem Postweg müssen Sie mit bis zu drei Werktagen Bearbeitungszeit rechnen.

Sterbeurkunden für die anfallenden Formalitäten bekommen Sie kostenlos. Für private Zwecke fallen jedoch Gebühren an. Diese können Sie unserer Gebührensatzung entnehmen. Daher sollten Sie uns unbedingt mitteilen, wie viele Sterbeurkunden Sie für welchen Zweck benötigen.

Leichenpass

Einen Leichenpass brauchen Sie, wenn Sie eine Leiche ins Ausland oder ein anderes Bundesland transportieren lassen wollen (Achtung: nicht jedes Bundesland verlangt einen Leichenpass!)

Dafür benötigen Sie einen Leichenschauschein sowie eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Überführung.

Außerdem benötigen Sie eine schritliche Erklärung des Bestattungsnuternehmens, dass die Leiche den Vorschriften entsprechend eingesargt und befördert wird.

Die Aushändigung des Leichenpasses erfolgt ausschließlich an das Bestattungsunternehmen.

Die Kosten für den Leichenpass betragen 27 Euro, die Ausstellung dauert etwa 20 Minuten.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen des Standesamtes.

Beisetzung

Jeder Verstorbene in Deutschland muss ordnungsgemäß beigesetzt werden. Daher möchten wir Sie an dieser Stelle natürlich auch auf unsere Friedhöfe aufmerksam machen.

Die Grabpreise variieren sehr stark, was zum Einen an der Größe und der Beschaffenheit des Grabes liegt, ob der Tote verbrannt wurde oder nicht.

Bitte beachten Sie, dass wir hier nicht die verschiedensten Formen der möglichen Beisetzungen aufführen.
Für genauere Informationen können Sie entweder unsere Satzung einsehen oder gleich einen Termin mit unserer Sachbearbeiterin, Frau Wachtel, ausmachen.

Weitere Informationen

Für Fachfragen

Kontaktdaten der zuständigen Sachbearbeiter

Ansprechpartnerin

Monika Diebold
Fachbereich Sicherheit & Ordnung, Bereich Standesamt

Tel.: 06073 602-73
Fax: 06073 602-22
E-Mail schreiben

Ansprechpartnerin

Elke Kunkel
Fachbereich Sicherheit & Ordnung, Bereich Standesamt

Tel.: 06073 602-72
Fax: 06073 602-22
E-Mail schreiben

Ansprechpartnerin

Susanne Wachtel
Fachbereich Sicherheit & Ordnung, Bereich Friedhöfe
Tel.: 06073 602-43
Fax: 06073 602-22
E-Mail schreiben