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Moin, Moin Hamburg - Sommerfreizeit für 16 Kinder und Jugendliche in die Hansestadt

 
Gleich zu Ferienbeginn führte die Sommerfreizeit der städtischen Kinder- und Jugendförderung 16 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren für sieben Freizeittage nach Hamburg.
 
Untergebracht in der Jugendherberge „Horner Rennbahn“, startete die Jugendgruppe von hier aus täglich interessante Touren, deren Ziele die Teilnehmer/innen sowie die beiden Betreuer gleich zu Beginn der Freizeit miteinander verabredeten. Wetterbedingt - das typische „Hamburger Schietwetter“ ist ja bekannt - musste zwar meist von Tag zu Tag geplant werden, aber die Betreuer bewiesen auch hier Spontanität und Improvisationstalent und am Ende stand ein umfangreiches Programm mit vielen tollen Touren und Aktionen im Freizeitkalender der Teilnehmer/innen.
 
Nach dem Beziehen der Zimmer und einer ersten gemeinschaftlichen Besprechung, ging es auch schon wieder on Tour. „Hamburg by Night“ stand am heutigen Abend auf dem Programm. Die Landungsbrücken und der Hamburger Hafen waren das erste abendliche Ziel. Vorbei an den Museumsschiffen „Rickmer Rickmers“ und „Cap San Diego“ ging es anschließend in den „Alten Elbtunnel“. Der „Alte Elbtunnel“ unterquert die Norderelbe auf einer Länge von knapp 425 Metern und verbindet mit zwei Tunnelröhren die nördliche Hafenkante bei den Landungsbrücken mit der Elbinsel Steinwerder. Es bot sich anschließend nach dem unterirdischen Walk ein beeindruckender Blick von der Elbphilharmonie bis hin zum Fischmarkt in Altona.
 
Montags stand eine Sightseeing-Tour durch die Hamburger Altstadt mit geschichtlichen Hintergründen auf dem Programm. Vom größten deutschen Rathaus aus ging es zunächst zu den Alsterarkaden und weiter zur Sankt-Petri-Kirche, der ältesten Pfarrkirche Hamburgs. In deren unmittelbaren Nachbarschaft stieß man auf die künstlerisch in Szene gesetzten Überreste der sogenannten Befestigungsanlage „Hammaburg“, aus welcher Hamburg einst entstand und die damals schon dem Handel diente. So wurden die Teilnehmer/innen sozusagen Zeuge von 1200 Jahren Stadtgeschichte mit dem Aufstieg und dem mehrfachen Untergang und Wiederaufbaus Hamburgs, seiner glorreichen Vergangenheit als Zentrum der Hanse sowie der schweren Zerstörung im Großen Brand von 1842 und im 2. Weltkrieg. Zum letztgenannten Thema blieb vor allem die ehemalige Hauptkirche St. Nikolai in Erinnerung, deren Turm zwischen dem 24. bis zum 29. Juli 1943 etwa 18.000 Tonnen Bombenmaterial überstand und heute als zentraler Ort des Gedenkens für alle Hamburger dient. Während der Tour kam die Gruppe auch an der imposanten Elbphilharmonie vorbei, schlenderte durch das sogenannte Portugiesenviertel und die Deichstraße, um schließlich am Hamburger „Michel“ (St. Michaelis) eine verdiente Mittagspause einzulegen.
Anschließend ging es mit einer der unzähligen Hafenfähren nach Övelgönne, wo die Gruppe den Rest des Tages am schönen Elbstrand verbrachte.
 
Der Dienstag begann mit einem späten Frühstück, bevor zunächst der „Food Lovers Market“ im Überseequartier angesteuert wurde. Shopping, eine Stippvisite bei Greenpeace in HafenCity und ein erneuter Besuch des Hamburger Wahrzeichens St. Michaelis schlossen sich an. Auf der Plattform des „Michel“ in 106 Meter Höhe bot sich der Babenhäuser Freizeitgruppe ein sagenhafter und sehr luftiger Blick über Hamburg.
Den darauffolgenden Tag verbrachte man wetterbedingt im Hallenbad und besuchte am Abend bei nun wieder herrlichem Sonnenschein das „150. Deutsche Derby“ auf der benachbarten Galopprennbahn.
Am 5. Freizeittag gruselten sich die älteren Teilnehmer/innen im „Hamburg Dungeon“, während sich der größte Teil der Gruppe für einen Besuch im Tierpark Hagenbeck entschied. Im „Dungeon“ waren starke Nerven von Nöten, denn wenn sich das schwere Eichentor des Eingangs in der historischen Speicherstadtmit einem lautem Knarren öffnet, beginnt eine Reise in die düstere Vergangenheit der Hansestadt - eine von Schauspielern präsentierte Kombination von Geschichtsstunde, Gruselkabinett, Show und rasanten Fahrgeschäften.
Der Tierpark Hagenbeck wird mit dem Slogan „Hagenbeck - Hamburgs tierisches Original!“ beworben und präsentiert sich wahrlich als einer der schönsten Zoos in ganz Deutschland. Insbesondere die Elefanten mit ihren Jungtieren, das Streichelgehege und das „Eismeer“ mit den majestätischen und deutschlandweit einzigen Walrossen sowie die große Pinguinanlage begeistern hier die keinen und großen Besucher. Einzigartig auch das Tropen-Aquarium, in welchem putzige freilaufende Kattas die Besucher gleich zu Beginn persönlich begrüßen und gefährliche Nilkrokodile und Giftschlangen ebenso faszinieren, wie das große Hai-Atoll.
Der letzte Freizeittag führte die Babenhäuser Freizeitschar nochmals an den Hafen zu den Landungsbrücken und auf die „ElPhi-Plaza“, die öffentliche Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, bevor das letzte Taschengeld beim Shoppen in den unzähligen Souvenirshops umgesetzt wurde.
 
Ein toller Einstieg in die Ferien; mal sehen was die restlichen Wochen noch so zu bieten haben…!?
 
 
 
 
 
 
Joachim Knoke
Bürgermeister

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Christiane Diehl
Vorzimmer des Bürgermeisters
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