Stadt Babenhausen

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Kolumne des Bürgermeisters vom 13.07.2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein erfolgreiches Projekt geht in die dritte Runde. „Leben und Arbeiten in Babenhausen“ hat das Ziel, längerfristig Arbeitslose zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen mit über 50% Erfolgsquote. Fast allen Kommunen im Landkreis haben davon schon profitiert, am vergangenen Donnerstag startete dieses Projekt erneut.
Im Schwimmbad haben die Investoren der Kaserne dem Förderverein unter die Arme gegriffen und einen Fangzaun zwischen Fußball- und Beachvolleyballfeld gesponsert, damit kann das zweite Tor wieder genutzt werden. Bislang war das Tor eingelagert, weil Fehlschüsse auf das Tor die Beachvolleyballer kalt von der Seite erwischten.
Und was gab es nicht alles zu erleben in unserem schönen Babenhausen mit seinen Stadtteilen. Die Vernissage dreier Holzkünstler in der Langfeldsmühle Hergershausen konnte trotz Schauer beginnen. Das Turnier des Reit- und Fahrvereins zog Leute von weit her an und bot Reitsport auf hohem Niveau an der Schwedenschanze. Eine Austauschschülerin aus einer Kleinstadt in China (1,2 Millionen Einwohner) war wohl den weitesten Weg gereist, um erstmalig ein Pferd nicht nur auf einem TV zu sehen, sondern echt und zum Anfassen. Ergreifend, für Babenhäuser Kinder aber kaum vorstellbar.
Die Kickers feierten einen Hessischen Abend, Diamantene Hochzeit und 95. Geburtstage konnten gefeiert werden, und in der Innenstadt waren viele Besucher mit einem Eis in der Hand unterwegs oder pausierten bei einem gepflegten Getränk in der historischen Kulisse der Fachwerkhäuser.
Im Rathaus geht es uns wie den Anwohnern aller Baumaßnahmen, der Bohrhammer als Bassgitarre der Arbeiterband vibriert durch das Gemäuer, Decken sind offen, neue Türen werden eingesetzt, das Wasser ist mal abgestellt, am Wochenende evakuieren wir wegen der Maßnahmen den Serverraum im Keller, aber trotz Umbau: Der Betrieb geht weiter, wir sind für Sie da.
In der ehemaligen Flüchtlingseinrichtung der Kaserne hat das Regierungspräsidium die Verantwortung dem Landesamt für Bau und Immobilien übergeben. Nach Restarbeiten wird die Bundesagentur für Immobilienaufgaben das Geländer noch in diesem Jahr zurückerhalten. Dann können wir auch die Zukunft dieser sechs Hektar weiter vorantreiben. Für den Rest der Kaserne haben wir die letzte Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages im Juni knapp verpasst, es gibt allerdings noch doch noch eine Sondersitzung im August. Bis dahin werden Pläne gesichtet und Abrissgenehmigungen vorbereitet, um zeitnah in die Entwicklung einzusteigen.

Viele Grüße und schöne Sommerferien aus dem Rathaus.

Ihr
Achim Knoke

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Ansprechpartnerin

Christiane Diehl
Vorzimmer des Bürgermeisters
Tel.: 06073 602-21
Fax: 06073 602-22
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