Stadt Babenhausen

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Kolumne des Bürgermeisters vom 30.05.2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
etwas Distanz auf das Tagesgeschehen eröffnet immer auch einen Wechsel der Perspektive. Ein Blick auf die Baustellen vor der Schule im Kirchgarten hat gezeigt, dass die Keller von Schulbau und Kinderkiste nun abgerissen und entsorgt sind, hat in meinem Kopf nur ein „endlich, nun kann es weitergehen“ erzeugt. Als ich vor der Grube stand, war da kein „nur“, sondern die fast euphorische Freude, dass es weitergeht. Mit etwas Distanz sehe ich nun den kleinen Schritt, der das war auf dem Weg zu einer neuen Kindertagesstätte, deren Planung nun in die Realisierung geht. Zusammen mit den Gesprächen zum Runden Tisch des Sports und der Sportanlagen hinter der Offenen Schule ist Babenhausen damit ein großes Stück vorangekommen.
Und mit dem Vortrag zu unserem Schnitzaltar in der Stadtkirche schlagen wir die Verbindung von Zukunft und Vergangenheit. Welch wertvolle Ressourcen wir in Babenhausen haben, was die Geschichte uns mitgegeben hat, in der Gegenwart nutzbar machen für die Zukunft, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Den Vortrag zum Schnitzaltar sollte jeder Bewohner Babenhausens mal gehört haben, und es gibt so viel weiteres Interessantes zu entdecken. Geht man mit den Kollegen vom Denkmalschutz durch Babenhausen, dann sind so viele Aspekte zu benennen, dass einem der Kopf rauchen könnte. Zusammen mit den Stadtführungen, die die historischen Besonderheiten noch einmal ganz anders betrachten, wird unsere Schatztruhe immer voller.
Bis zu meiner Rückkehr aus dem Urlaub haben unsere Ausschüsse alle getagt, aktuelle Themen diskutiert, über die die Stadtverordnetenversammlung dann zukunftsweisend entscheiden wird. Viel Arbeit wird auf dem Schreibtisch liegen, das kennen wir ja alle. Gestalten wir also gemeinsam die Zukunft.
Das praktizieren auch ehrenamtlich viele in unserer Stadt. Die Katastrophenschutzübung der Feuerwehr sichert unsere Zukunft im Brandschutz genauso wie die Aktionen des Fördervereins Schwimmbad die Zukunft unseres Bades sichern und Spargelfeste die finanzielle Basis der unterschiedlichen Vereine stärken, uns alle aber auch in Geselligkeit zusammenbringen und unsere sozialen Verbindungen stärken.
Vor den meisten von uns liegt ein langes Wochenende, viele nutzen Fronleichnam und den Brückentag zu einer kurzen Pause, Familientreffen, Besuch bei Freunden, Kurzurlaub. Unsere St. Josef Gemeinde wird die traditionelle Prozession abhalten, das Allerheiligste durch die Straßen tragen zu denen, die es nicht in der Kirche sehen können. Diese Religionsfreiheit ist ein Privileg, eine erkämpfte Errungenschaft, im Grundgesetz verankert. Nicht alle Christen in der Welt halten dieses Privileg in Händen. Und nicht alle Menschen in unserem Land sehen dieses universelle Menschenrecht auch für andere Religionen auch bei uns. Auch hier gilt es, Zukunft zu gestalten. Wir haben noch viel zu tun.
 
Viele Grüße und von der Alm
 
Ihr Achim Knoke

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Ansprechpartnerin

Christiane Diehl
Vorzimmer des Bürgermeisters
Tel.: 06073 602-21
Fax: 06073 602-22
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